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Ein Holzhaus für den Klimaschutz

Der "Klimafrühling Oberland" macht Station in einer Zimmerei. Die Veranstaltung zeigt, wie das Bauen mit Holz die heimischen Wälder stärken kann. Die Holzhäuser wirken als Kohlenstoffspeicher, während im Wald Raum frei wird für neue Bäume.

 
Holz ist ein Multitalent


Das wurde im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Klimafrühling Oberland" in der Zimmerei Simon im Lenggrieser Ortsteil Schlegldorf deutlich. Denn als nachwachsender Rohstoff hat Holz vor allem aus Perspektive des Klimaschutzes einen unschlagbaren Vorteil gegenüber anderen Baumaterialien: es bindet das Treibhausgas CO2. Und das nicht nur als lebender Baum im Wald, sondern auch in verarbeitetem Zustand.

Bernhard Simon, Geschäftsführer der Haus und Holzbau Simon GmbH, die sich schon Anfang der 1990er Jahre auf den Holzbau spezialisiert hat, gab ein anschauliches Beispiel: "Ein Einfamilienhaus entlastet die Atmosph äre mit circa 30 Tonnen CO2." Der Klimaschutz- Effekt des Waldes wird durch das Bauen mit Holz also noch gesteigert: die Holzhäuser wirken als Kohlenstoffspeicher, während im Wald Raum frei wird für neue Bäume. Simon forderte deshalb ein Umdenken von Politik und Gesellschaft: Es sollte zur Gewohnheit werden Materialien zu verwenden, die schon bei der Herstellung möglichst klimafreundlich sind, und die nicht erst energieintensiv hergestellt werden müssen..

Das weitere Programm ist einsehbar unter www.klimafruehling.com